Safran hat etwas Magisches an sich. Nicht nur, weil er das teuerste Gewürz der Welt ist, sondern auch, weil er eine so geduldige, stille Pflanze ist. Man pflanzt die Zwiebel, der Boden tut sein Übriges, und dann – an einem grauen Oktobertag – tauchen plötzlich die violetten Blüten in der Rabatte auf. Die drei scharlachroten Narben, die man von ihnen pflückt und trocknen lässt, sind der eigentliche Safran, den man dann in Risotto, Tee oder Desserts verwenden kann.
Pflanzung und Pflege
Pflanze den Safrankrokus von August bis September an einem sonnigen Standort mit gut durchlässigem Boden. Pflanze ihn etwa 10 cm tief und halte einen Abstand von 10–15 cm ein. Er wächst auch sehr gut im Topf – verwende gute Blumenerde und achte auf eine gute Drainage. Sobald sich die Blüten im Oktober oder November öffnen, pflücke die Narben vorsichtig von Hand ab und lass sie auf einem Blatt Papier trocknen. Der Ertrag pro Zwiebel ist bescheiden, aber eine kleine Gruppe von Zwiebeln sorgt für ein wunderschönes Gartenbild und liefert genug Safran für ein besonderes Gericht.
Aus biologischem Anbau
Zertifiziert mit dem NL-BIO-01-Label – keine Kunstdünger, keine chemischen Pestizide. Das erkennt man an der Qualität der Zwiebel: fest, kräftig und voller Energie.